HSV I: Kein Glück in Alpnach

9 Punkte aus 4 Spielen – ein Torverhältnis von 8:2. Diese Bilanz lässt sich definitiv sehen und so konnte man mit breiter Brust nach Alpnach reisen. Obwohl man schon im Vorfeld wusste, dass es kein einfaches Spiel werden würde, denn der Platz in Alpnach ist sehr klein und der künstliche Rasenteppich schwierig bespielbar.

Trotzdem waren es die Gäste aus dem Sonnendorf, welche in der Anfangsphase besser ins Spiel kamen. Fünf Minuten waren gespielt, als Adrian Ineichen Marcell Wicki herrlich lancierte. Den herausstürmenden Torhüter konnte Wicki umlaufen und schob den Ball aus ungefähr 20 Metern ins leere Tor ein. Ein Start nach Mass und es kam fast noch besser. Kurz nach dem Führungstor kreuzte die Hildisrieder Offensivabteilung erneut vor dem gegnerischen Kasten auf. Als der Ball nach einem Abpraller Alessandro Martin vor die Füsse fiel, konnte dieser den Ball nur noch einschieben. Der Schiedsrichter jedoch sah eine Abseitsposition. Der HSV konnte in der ersten Viertelstunde die Alpnacher überraschen. Die Obwaldner zeigten sich aber nicht geschockt und kamen in der Folge besser ins Spiel. In der 20. Minute konnten die Platzherren den Ausgleich realisieren. Bis zur Pause geschah nichts mehr Erwähnenswertes, da sich die Teams mehrheitlich neutralisierten.

Kurz nach der Pause in der 49. Minute war es erneut die Nummer 7 der Alpnacher, welche mit ihrem zweiten Treffer die Heimmannschaft in Führung bringen konnte. Das Spiel flachte danach ab und es gab keine nennenswerte Torchance mehr zu verzeichnen. Trotz der grossen Bemühungen der Lischer-Elf, konnte der Ausgleich, welcher nicht unverdient gewesen wäre, nicht mehr geschafft werden. Es gab in der Schlussphase noch zwei strittige Strafraumszenen, bei welchen man summa summarum einen Elfer für den HSV hätte pfeiffen können.

Am kommenden Samstag ist der FC Luzern zu Gast auf der Wembley-Wiese in Hildisrieden.