Drei Siege aus den letzten drei Partien – das war die Vorgabe für den HSV, um den Ligaerhalt doch noch realisieren zu können. Nach einer weiteren Niederlage in Wolhusen sind jedoch auch alle rechnerischen Chancen dahin, da die direkten Konkurrenten Malters und Schüpfheim mit Siegen den Abstand auf 7 Punkte vergrösserten.

 

Der HSV startete besser in die Partie als das Heimteam aus Wolhusen. Trotz allem waren es die Wolhuser, die in der 11. Spielminute durch einen Corner in Führung gingen. Der am ersten Pfosten lauernde Tomaj wurde vergessen und musste nur noch einnicken. In der Folge flachte das Spiel ein wenig ab, die Kugel wurde meist in der Mittelzone hin und her gespielt. Kurz vor der Pause hatten die Gäste die grosse Ausgleichsmöglichkeit. Diese wurde jedoch leichtfertig vergeben.

In der zweiten Hälfe wollten die Hildisrieder alles in die Waagschale verwerfen, um die drohende Niederlage abzuwenden. Nach zwei, drei besseren Torchancen, die nicht genutzt werden konnten, liess die Kraft allmählich nach. Durch die sich nun öffnenden Räume konnte Hajrullahu in der 73. Spielminute einen sauber gefahrenen Konter zum vorentscheidenden 2:0 abschliessen. In der 88. Spielminute hatte der HSV noch einen Elfmeter, der an den Querbalken geballert wurde. Trotz diesem rabenschwarzen Wochenende wollen die Hildisrieder die Saison mit positiven Ergebnissen abschliessen. Am Mittwoch geht es bereits weiter mit dem Derby gegen Sempach. Anpfiff ist um 20:00 im Bogenhüsli.

 

Telegramm

Wolhusen – Hildisrieder SV 2:0 (1:0)

Blindei, 130 Zuschauer

Tore: 11. Tomaj 1:0. 73. Hajrullahu 2:0.

Wolhusen: Amhof; Jonas Wicki, Häfliger (61. Hajrullahu), Imfeld (36. Burri), Marti (83. Röösli), Christoph Wicki, Bachmann, Schumacher, Heer, Tomaj, Reto Wicki.

HSV: Feer; Silvan Ineichen, James Ineichen, Burri, Bucher; Marcel Wicki, Frischkopf, Elmiger (46. Ruckli), Rast (46. Aebischer); Emmenegger (68. Raymond Wicki), Adrian Ineichen.