Zwei Wochen nach dem Spiel gegen den FC Rotkreuz kam ein weiterer Aufstiegskandidat in die Raiffeisen-Arena, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verpassen. Der Gegner ist bei den A-Junioren der Hildisrieder noch bestens bekannt. Mit dem FC Sursee kam der Cup-Viertelfinalist zu Besuch, der sich unter anderem hier in Hildisrieden im Penaltyschiessen durchsetzen konnte. Für den HSV war der Fall klar. Revenge!

Nach einem torlosen Remis letzte Woche zu Hause gegen den FC Alpnach war der personell sehr eingeschränkte HSV gewillt, wieder auf die Siegesstrasse zurückzufinden. Schlussendlich folgte in einem mässig intensiven Spiel eine äusserst unglückliche 3:1 Niederlage

Am letzten Donnerstag reisten die A-Junioren nach Nottwil, um auf den Tabellenletzten zu treffen. In der Vorrunde musste man eine saftige Niederlage einstecken, es war also noch eine Rechnung zu begleichen. Mit einem starken 16-Mann Kader, das 3 B-Junioren und den immer noch Verletzen Captain Andrin Bösch inkludierte, konnte man aus dem Vollen schöpfen. Trainer Rolf setzte auf das offensive Pressingspiel mit der 3-4-3 Formation.

In der Raiffeisen-Arena empfingen die A-Junioren des Hildisrieder Sportvereins den Tabellenführer FC Rotkreuz. Alles deutete auf ein Spitzenspiel hin, doch in der Kabine der Hildisrieder herrschte gähnende Leere. Nur elf Spieler der HSV-Junioren waren vertreten. Auch Trainer Rolf Kiener hatte keine wirklich guten Neuigkeiten, als er in die Kabine kam. Nur noch Winiger Thomas, der vorher schon beim “Eis“ auf der Bank sass, kam auf die 2. Halbzeit.

Zu Gast war der FC Alpnach, mit diesem Gegner hatte man noch eine Rechnung offen in Bezug auf die Hinrunde (2:1). Der Fakt, dass man mit weiteren drei Zählern den 3.-Liga-Punkterekord des Vereins (liegt bei 29 Punkten) hätte knacken können, war Ansporn genug auf dieses Spiel.

Nach den hart erarbeiteten drei Punkten gegen den FC Ebikon am letzten Sonntag stand nun das Spiel der Saison auf dem Programm. Auswärts beim sehr gut in die Rückrunde gestarteten FC Rothenburg wollte der HSV wie bereits in der Vorrunde (4:0-Heimsieg) einen Dreier einfahren.

Das zweite Heimspiel bringt die ersten Punkte der Rückrunde. Dank einem hart erdauerten Sieg gegen den FC Ebikon kann Hildisrieden punktemässig zum oberen Tabellennachbar aufschliessen.

Nach der klaren Niederlage gegen den FC Emmenbrücke musste der HSV reagieren. In Hitzkirch, das ebenfalls mit einem Dämpfer in die Rückrunde gestartet war, gab es die erwartet enge Partie.

Mit dem neuen Trainergespann Lukas Frischkopf und Beat Niederberger startete Hildisrieden zuhause gegen Emmenbrücke in die Rückrunde. Dank fünf fatalen HSV-Minuten konnten die Gäste letztlich einen deutlichen Sieg feiern.

Es war alles angerichtet für ein letztes erfolgreiches Meisterschaftsspiel. Trotz kühlen Temperaturen hatten sich einige Zuschauer auf dem Bogehüsli eingefunden, der Rasen war der Jahreszeit zum Trotz gut und als Gast empfing man mit dem FC Nottwil den Tabellenzweiten zum Derby.