Nach dem Sieg gegen Hitzkirch von letzter Woche hätte für den HSV schon viel schief gehen müssen, um tatsächlich noch abzusteigen. Mit einem Auswärtssieg über Olympique Lucerne wurden die letzten Zweifel über den Verbleib in der 3. Liga weggefegt.

Eigentlich war beim Anpfiff schon alles geklärt. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich nämlich der FC Aegeri in der 2. Liga interregional den Klassenerhalt gesichert. Nach den nicht immer einfach zu durchschauenden Modalitäten des IFV und mit der Konstellation der 3.-Liga-Gruppen stand damit fest, dass der HSV nicht mehr absteigen konnte. Aber die Rechenspiele sollten gar nicht nötig werden. Die frühe Führung durch James Ineichen konnte das Heimteam noch postwendend ausgleichen. Mit Toren in der 30. und der 60. Minute sorgte dann jedoch der junge Erlin Thaqi für die Differenz, welche Olympique Lucerne nicht mehr ausgleichen konnte. Für die Luzerner war die letzte Partie annähernd bedeutungslos, der Traum von den Aufstiegsspielen unter der Woche nach einem Sieg von Ebikon geplatzt.

So setzte der HSV mit einem weiteren Vollerfolg der starken Rückrunde die Krone auf. Noch in der Winterpause stand man mit mickrigen sechs Punkten auf dem vorletzten Rang. Und als im Frühling die direkten Konkurrenten regelmässig punkteten, wurde die Abstiegsgefahr nicht kleiner. Doch die Hildisrieder setzten selbst zu einer beeindruckenden Serie an. In den letzten sechs Partien konnten 16 Punkte eingefahren werden, welche die Mannschaft am Schluss auf Rang 8 führten. Besonders wichtig waren dabei die Siege gegen die direkten Widersacher Eich, Horw und Hitzkirch im Mai. In der Rückrunde wies neben den beiden Erstplatzierten Sempach und Ebikon nur Rothenburg eine noch bessere Punkteausbeute aus. Die Leistungen der wieder mit jungem Blut aus der Juniorenabteilung aufgefrischten Frischkopf-Elf stimmen zuversichtlich für die kommende Saison.

Hildisrieder SV: Wicki R., Schmid, Vrhovac, Ineichen J., Ineichen S.; Burkart, Burri, Roth, Krieger; Thaqi, Ineichen A. (Winiger, Wiederkehr, Bachmann).

Tore: 8. J. Ineichen 0:1, 10. Petrongolo 1:1, 30. Thaqi 1:2, 60. Thaqi 1:3