Mit bereits drei Punkte auf dem Konto reiste das Fanionteam der Hildisrieder auf die andere Seeseite nach Nottwil. Der HSV war überzeugt, auch dem starken FC Nottwil Punkte abknöpfen zu können.

Mit genau dieser Einstellung starteten die Hildisrieder in die Partie. Von Anfang an waren die Gäste das bessere, schnellere und dynamischere Team. Nur an der Cleverness mangelte es einige Male. Immer wieder kombinierten sich die Gäste aus Hildisrieden durch die Nottwil-Elf. Leider mangelte es wiederholt beim entscheidenden Moment. In der ersten Halbzeit konnten die Gastgeber kaum Chancen kreieren. Somit war es keine Überraschung, dass zur Pause die Doppel-Null auf der Anzeigetafel erschien.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit nahm der HSV das Zepter sofort wieder in die Hand. Wieder und wieder tauchten die Gäste vor Nottwil-Keeper Memaj auf. Leider fehlten oft nur Millimeter oder die letzte Konsequenz, um das Leder einzunetzen. In dieser Phase der Partie wurden die Nottwiler immer wieder durch schnelle Konter gefährlich. Meist wurde diese jedoch leichtfertig vergeben. Wie eine alte Fussball-Weisheit schon sagt: „Wenn si ned machsch, chonsch si öber!" So war es auch in dieser Partie. Durch einen Corner in der 89. Spielminute ging der FC Nottwil mit 1:0 in Führung. Geschockt vom Gegentreffer versuchten die Hildisrieder noch einmal alles, um die drohende Niederlage abzuwenden. Mit Erfolg – denn in der Nachspielzeit zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt! Arsim Thaqi nahm die Verantwortung auf sich und legte sich den Ball zurecht. Dieser konnte leider nicht verwertet werden, denn der Nottwil-Schlussmann reagierte glänzend und konnte den Sieg für seine Farben festhalten. Diesmal konnte die starke Leistung vom HSV nicht in Punkte umgewandelt werden. Doch jenes kann sich am nächsten Wochenende wieder ändern.

Telegramm:        
FC Nottwil – Hildisrieder SV 1:0 (0:0)
Bühlwäldli, 100 Zuschauer
SR: Imboden
Tore: 89. Banholzer 1:0.
FC Nottwil: Memaj; M. Estermann, Bühlmann, Koch; Trüssel (42. Banholzer), Basler, Furrer, Metzler, Salatino; C. Estermann, Rogger (64. Dora)
Hildisrieder SV: Feer; Brechbühler, J. Ineichen, Baumgartner, Aebischer; Burri (57. A. Ineichen), Frischkopf, Emmenegger (76. Kramis), Wicki; Loshaj, Aeschlimann (64. Thaqi)