„Fokus Schötz", diese beiden Worte benutzte HSV-Trainer Daniel „Bula" Bucher ständig während der langen und harten Vorbereitung. Mit vielen Testspielen und unzähligen Trainingseinheiten war der HSV bereit, um in dieser Saison für Furore zu sorgen. Jene Saison ist bereits die dritte in Folge, die der HSV in der 3. Liga spielt.

Zu Beginn der Partie begannen beide Mannschaften nervös und hektisch. Diese Nervosität legte sich jedoch schnell und beide Teams kamen zu ersten Torchancen. In der 24. Minute konnte Beat Niederberger nach einem klasse Pass in die Tiefe alleine auf Schötz-Schlussmann Lötscher ziehen. Dieser liess sich nicht zweimal bitten und verwandelte eiskalt. Kurz vor der Pause hatten die Schötzer ihre beste Phase. Trotzdem konnte das Fanionteam des HSV's die Führung mit in die Pause nehmen.

Nach dem Pausentee kam es anfangs zu keinen nennenswerten Szenen. Die Hildisrieder drückten und suchten den zweiten Treffer. Diese offensive Spielfreude wurde wie aus dem Nichts bestraft. Nach einen sehenswerten weiten Ball stand plötzlich Flamur Loshaj alleine vor HSV-Keeper Roman Feer. Dieser verwerte gekonnt zum 1:1. Keine Spur von Unsicherheit bei den Hildisriedern nach diesem Ausrutscher. Der HSV wollte die 3. Punkte mit allen Mitteln bei sich behalten. Nach einigen guten Chancen wurde Deda im Straftraum regelwidrig zu Fall gebracht. Penalty! Dieser Elfmeter versenkte Thaqi in der 82. Minute in die obere linke Ecke. Erfolgslos versuchten die Schötzer daraufhin alles, um noch einmal ins Spiel zu kommen. Stattdessen war es Adrian Ineichen, der in der Nachspielzeit den definitiven Siegestreffer erzielen konnte. Die starke Leistung wurde mit dem ersten Sieg dieser Saison belohnt. Es war ersichtlich, das der HSV auf dem richtigen Weg ist.

Telegramm:
Hildisrieder SV – FC Schötz II 3:1 (1:0)
Raiffeisen Arena Bogenhüsli, 100 Zuschauer
SR: Jurcevic
Tore: 24. Beat Niederberger 1:0, 50. Flamur Loshaj 1:1, 82. Arsim Thaqi (Penalty) 2:1, 90. Adrian Ineichen 3:1.
HSV: Feer; Brechbühler, J. Ineichen, Baumgartner, Aebischer; Niederberger, Frischkopf, Emmenegger (46. Thaqi), Loshaj (75. A. Ineichen); Wicki, Aeschlimann (69. Deda)
Schötz II: Lötscher; Lustenberger, Huwiler, Felber, Mangold (85. Erni); Meier (80. Pali), Stöckli, Loshaj, Silva Cardoso, Rexhepi, Bucheli (68. Frey)