Die Ausgangslage war sehr gut, denn mit einem Sieg hätten sich die Hildisrieder von den Abstiegsplätzen entscheidend absetzen können. Top motiviert und mit den nötigen taktischen Anweisungen unseres Trainerduos war alles für einen vermeintlich erfolgreichen Fussballabend angerichtet.

Der HSV begann gut und hatte die Partie stets im Griff. Das Hildisrieder Fanionteam konnte das Team Futuro bereits in Ihrer Platzhälfte entscheidend stören und somit die Gefahr von HSV-Schlussmann Zobrist ferngehalten werden. Trotzdem waren es die Stadtluzerner, die durch einen hart gepfiffenen Elfmeter des Unparteiischen mit 1:0 in Führung gingen. Ausser durch Standardsituationen vermochten die Hildisrieder zunächst nicht auf den Gegentreffer zu reagieren. Denn anstatt einer Reaktion des HSVs konnten die Gastgeber von einem Eigenfehler der Hildisrieder profitieren und kurz vor der Halbzeitpause zum 2:0 erhöhen.

In der zweiten Halbzeit war die Divise, möglichst schnell den Anschlusstreffer suchen und keinen weiteren Gegentreffer zulassen. Dieses Vorhaben klappte zu Beginn hervorragend. Denn der HSV tauchte vermehrt vor dem Luzerner Torwart auf. Leider fehlte oftmals die nötige Cleverness, um aus den Chancen Profit schlagen zu können. Mit der Einwechslung von Arsim Thaqi kam beim Gästeteam zusätzlichen Schwung ins Team. Nach einem stark getretenen Freistoss setzte James Ineichen nach und köpfte gekonnt zum 2:1 Anschlusstreffer in die Maschen. Nach dem Anschlusstreffer kam richtig Pfeffer in die Partie. Es ging nun oft an der Grenze des Erlaubten zur Sache. Nach einem dieser vielen Fouls pfiff Schiedsrichter Imboden Elfmeter für den HSV. Dieser verwandelte Thaqi gekonnt. Geradezu euphorisch spielten nun die Hildisrieder weiter. Keine Frage – der HSV suchte den Siegestreffer! Nur kurze Zeit später lief der HSV aber in einen Konter, der Martins erfolgreich für sein Team verwandelte. Die Hildisrieder gingen somit mit leeren Händen nach Hause. Trotzdem war es beeindruckend, wie sich der HSV zurückkämpfte. Zeit um diesem Spiel nachzutrauern haben die Hildisrieder nicht, denn nächste Woche wartet mit dem FC Rothenburg ein Direktkonkurrent auf den HSV.

Telegramm:  FC Luzern Futuro – Hildisrieder SV 3:2 (2:0)
Datum: Freitag, 9. Mai 2014, 20.00 Uhr.
Spielort:  Allmend Süd, 80 Zuschauer
Tore:  35. Amhof 1:0, 42. Nesimi 2:0, 60. J. Ineichen 2:1, 76. Thaqi 2:2, 78. Martins 3:2.
FC Luzern Futuro: Amhof; Martins (88. Pascarella), Fässler, Kunz, Dabic; Gilli, Metolli, Weibel, M. Sucic (70. Morina); M. Sucic (32. Nesimi); Fischer.
Hildisrieder SV: Zobrist; Brechbühler (85. Burri), Baumgartner, J. Ineichen, Aebischer; Frischkopf, Selimi (55. Thaqi), Niederberger, Wicki, Aeschlimann (65. Elmiger); A. Ineichen.