Im fünftletzten Saisonspiel traf der Hildisrieder SV (Platz 9) zuhause auf den achtplatzierten Direktkonkurrenten Luzerner SC. Die Nähe der beiden Teams zum Abstiegsstrich gab dem Spiel einen zusätzlichen Reiz.

Gleich nach dem Anpfiff wurde klar, dass der Match hart geführt wird. Der HSV erwischte definitiv den besseren Start und kam in der ersten halben Stunde immer wieder gefährlich in den gegnerischen Strafraum. Nach Standard Situationen fehlte mehrmals nur sehr wenig zum frühen Tor des Heimteams. Dann kam auch der LSC zu den ersten guten Chancen aber auch die Städter brachten die Kugel nicht ins Netz.

Nach einem harten Foul der Luzerner zückte der Schiedsrichter in der 38. Minute die gelb-rote Karte. Nun waren die Luzerner gefordert. Direkt nach der Halbzeit spielte wieder der HSV nach vorne. Als Arsim Thaqi im Strafraum gefoult wurde, zeigte der Schiedsrichter in der 68. Minute auf den Penaltypunkt. Thaqi verwertet diesen sicher. Nach dem Treffer wurde das Spiel immer aggressiver geführt. Überraschend kam Hildisrieden trotz der Überzahl immer wieder in prekäre Situationen. Die Luzerner kamen kurz vor Schluss noch einmal zu einem Freistoss aus nächster Nähe zum Sechzehner. Sisko schlenzte den Ball direkt in die obere Ecke. Mit den Fingerspitzen war Torhüter Zobrist noch am Leder, konnte aber nicht klären. Quasi in der letzten Sekunde kamen die Gäste so noch zum Ausgleich. Ein sehr bitteres Ende für den HSV.

Telegramm:  Hildisrieder SV – Luzerner SC 1:1 (0:0)
Datum: Samstag, 03. Mai 2014, 17.30 Uhr.
Spielort:  Raiffeisen-Arena Bogenhüsli, Hildisrieden; 63 Zuschauer
Tore:  68. Thaqi 1:0, 90. Sisko 1:1

Hildisrieder SV: Zobrist; Brechbühler, Baumgartner, J. Ineichen, Aebischer; Frischkopf, Selimi (75. Burri), Loshaj (55. Taqi), Wicki (80. Emmenegger), A. Ineichen (65. A. Taqi), Niederberger
Luzerner SC: Meier, Sisko, Schilter, Gutic, Cimino, Milone, Ndambele, Stöckli, Paulo, Nuja, Sseremba (77. Portmann)
Bemerkung: 38. Minute Platzverweis Stöckli