Am Donnerstag, 6. Juni 2013, wurden die letzten Partien der Gruppe 3 gespielt. Escholzmatt-Marbach gewann dabei gegen Hildisrieden. Das Spiel war für die Abschlusstabelle nicht mehr von Bedeutung.

Die Gäste aus Hildisrieden konnten sich gleich zu Beginn des Spiels Vorteile verschaffen. Das Spiel lief hauptsächlich in Richtung Kasten des Heimkeepers. Was fehlte waren die Tore, beziehungsweise die zwingenden Tormöglichkeiten. Ein Beispiel dafür: Ein Freistoss knapp rechts neben dem Strafraum für den Hildisrieder SV. Die daraus resultierende Flanke konnte jedoch nicht verwertet werden. Oftmals fehlte der letzte Pass, der entscheidend wäre. Von der Offensive des absteigenden Heimteams war im ersten Durchgang nicht viel zu sehen. Ein Lattenschuss aus dem Nichts sorgte für einen kurzen Schock für die Gäste. Wie üblich bei Entlebucher Mannschaften ging es hart zur Sache, da musste auch der eine oder andere Spieler mal auf die Zähne beissen. Trotzdem war die Partie bis zu diesem Zeitpunkt fair. So gingen die Teams in die Kabinen, Hildisrieden hatte die grösseren Spielanteile, die beste Möglichkeit gehörte jedoch den Platzherren.

Nachdem es schon gegen Ende der ersten Halbzeit etwas abgekühlt hatte, war es im zweiten Durchgang deutlich angenehmer zum Spielen, da sich die Schweizer Fussballer die sommerlichen Temperaturen nicht mehr gewohnt sind. Diese Anekdote zum Wetter am Rande. Der Hildisrieder SV machte auch zu Beginn der zweiten Halbzeit Druck auf die Heimmannschaft. Doch wie schon im ersten Durchgang fehlten die zwingenden Aktionen. Dazu kam noch Verletzungspech. Achermann, nach einer Verletzungspause erstmals wieder eingewechselt, musste schon nach wenigen Minuten wieder runter. Mit Marc Baumgartner verletzte sich gleich noch ein zweiter Spieler der Gäste auf dem holprigen Terrain. Nachdem beide Teams spielerisch nicht vollends überzeugen konnten, wurde das Spiel noch einmal intensiver. Beim Heimteam kam wohl etwas der Frust über den Abstieg zur Geltung, als ein Spieler mit seiner Attacke schon fast übertrieben offensichtlich die Beine eines Hildisrieders statt den Ball anvisierte. Folgerichtig sah er dafür die rote Karte. Das Gerangel, das daraufhin entstand, führte zu zwei weiteren gelben Karten, je eine für beide Teams. Obwohl die Hildisrieder nun in Überzahl waren, liessen sie nach. Escholzmatt fand in der Schlussviertelstunde endlich ins Spiel und machte erstmals wirklich Druck. Mit dem Abpfiff (im wahrsten Sinne des Wortes) gelang den Platzherren sogar noch der Siegestreffer.

Damit verabschiedeten sich die Entlebucher mit einem Sieg aus der 3. Liga. Die Gäste hatten trotz Niederlage keinen Grund zur Niedergeschlagenheit. Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte des Hildisrieder SV schaffte das Fanionteam den Klassenerhalt in der 3. Liga.