Die Partie gegen Sursee auf der Schlottermilch war nicht nur das letzte Saisonspiel für das Zwöi, sondern für einen grossen Teil der Mannschaft die letzte Partie bei den Aktiven. Für Gresi war es sogar der letzte Match der Karriere, weshalb er das Team nochmals als Kapitän anführen durfte.

 

Daran konnte auch nichts ändern, das der etatmässige Spielführer Reti die Kapitänsbinde hatte verschwinden lassen. Indes hatte Spielertrainer Aebi die längst vergessene Tischbombe vom Saisonstart mitgenommen. Doch die Gastgeber liessen sich ebenfalls nicht lumpen – man hatte für das Spiel extra einen Speaker und ein paar Möchtegern-Hooligans aufgeboten.

Nun zum Spiel, das aus Sicht von Höudi ansprechend begann. Immer wieder tauchte man vielversprechend im gegnerischen Strafraum auf, um dort unglücklich bis kläglich zu agieren. So fand Sursee immer besser ins Spiel. Ausgerechnet in deren Druckphase führte dann ein mustergültiger Konter mit gekonntem Schlenzer von Mäsi W. doch noch zum 1:0 fürs Zwöi. Kaum war wieder angespielt, leistete sich das Heimteam einen haarsträubenden Patzer im Aufbau. Arben profitierte und Mäsi W. drückte den Ball über die Linie. Parallelen zum Hitzkirch-Spiel kamen auf, als die Höudi-Abwehr kurz vor der Pause wieder einen Ball nur ungenügend klärte und prompt mit dem 1:2 bestraft wurde.

Zur Pause kam bei Höudi diverses frisches Personal ins Spiel. Einer dieser Neuen war Arsim, der mit dem gefühlt ersten Ballkontakt die Führung auf 3:1 ausbaute. In der Folge wurde das vorentscheidende 4:1 verpasst. Im Gegenteil, Sursee gelang erneut der Anschlusstreffer. Nur um sich kurz darauf selbst zu schwächen. Die Nummer 9 präsentierte erst ein Kabinettstückchen, brachte dann jedoch seinen Ärger über ein Foul von Lorenzo etwas zu deutlich zum Ausdruck. Folgerichtig gab’s für den Sursee-Angreifer den Platzverweis, doch mit dieser peinlichen Aktion war er schliesslich auf der Tribüne in bester Gesellschaft.

Das Zwöi war leider trotz Überzahl und guten Chancen nicht in der Lage, endlich den vierten Treffer zu erzielen. So wurde der Abgang von Gresi einige Minuten vor dem Ende deutlich hektischer als erhofft. Und gleich darauf brauchte es erst noch eine starke Parade von Drüü-Aushilfskeeper Sile, um den Vorsprung zu halten. In der Nachspielzeit gelang Stef dann mit gütiger Unterstützung des Sursee-Keepers doch noch das überfällige 4:2 und Aebi legte gar noch das 5:2 nach.

Somit endet diese Zwöi-Ära trotz allem ansprechend – mit einer ordentlichen Rückrunde, drei Siegen in Folge zum Schluss und einer gezündeten Tischbombe. Danke an alle für diese unglaublich tolle Zeit! Man sieht sich bei den Senioren!