210602 bhraumMit den Lockerungen des Bundesrats darf nun neben allen anderen Gastrobetrieben auch das Clubhaus Bogenhüsli wieder seine Pforten öffnen und hungrige oder durstige Sportler sowie Zuschauer versorgen. Über ein halbes Jahr hatte die Beiz Zwangspause – doch im Innern hat sich in dieser Zeit so einiges getan!

Von aussen merkt man dem Clubhaus Bogenhüsli auf den ersten Blick nicht viel an. Doch wer länger nicht mehr drinnen war – und aufgrund von Corona trifft das auf die meisten zu – wird beim Schritt über die Schwelle angenehm überrascht. Als Erstes fallen einem die neu gestrichenen Wände auf. Dank dem Weiss wirkt der Innenraum viel heller und freundlicher. Dazu trägt auch die Generalüberholung der grossen Fensterfront bei. Es gibt so einiges zu entdecken. Die Mannschaftsfotos wurden digitalisiert und kommen nun schwarz-weiss und mit Holzrahmen im Retro-Stil daher. Die Kinderecke ist neu eingerichtet, dazu gibt es nun eine Lounge mit bequemem Sofa. Auch die Bartische kommen moderner daher, ausserdem gibt es nun passende Hocker dazu. Die Trophäen (zugegeben, es sind in Hildisrieden nicht allzu viele) müssen nicht mehr auf den hohen Regalen verstauben, sondern können in schönen Weinkisten begutachtet werden. Selbst die Toiletten wurden neu eingerichtet und ausgeschmückt. Doch nicht nur die Augen, auch die Ohren kommen zu einem neuen Sinneserlebnis. Die ganze HiFi-Anlage inkl. Boxen wurde ausgetauscht, sodass in Zukunft nicht nur die Partien vor Ort, sondern auch jene im Fernsehen wieder bei bester Atmosphäre verfolgt werden können. All dem ging eine gross angelegte Reinigung voraus.

Viel Kreativität und viel Fronarbeit210602 bhpokale

Vor etwa 30 Jahren wurde der Bau des Clubhauses Bogenhüsli gestartet und im Sommer 1992 abgeschlossen. Schon damals legte die HSV-Familie grösstenteils selbst Hand an – die Bilder von damals sowie die Urkunden für die besonders verdienten «Baumeister» sind übrigens neu prominenter platziert. Daher beschlossen im letzten August die Donatoren-Mitglieder Gisela Isenegger, Christa und Martin Wolf sowie Sibille und Remo Krieger, in Absprache mit dem Vorstand die langsam aber sicher notwendigen Renovationen in Angriff zu nehmen. An Ideen für die Neugestaltung mangelte es nicht und im Verlaufe der Arbeiten kamen stets neue hinzu. Das Team konnte auf die Unterstützung von Freunden, Angehörigen und HSV-Mitgliedern zählen. Rund 25 Helfer insgesamt investierten nicht bloss einige schweisstreibende Samstage – total stecken etwa 300 Stunden Arbeit im «neuen» Bogenhüsli. Ein grosses Dankeschön geht natürlich an das Kernteam, sowie speziell auch an Fredy Troxler, Bio Stocker und Andrin Bösch für ihre fachmännischen Maler- & Handwerksarbeiten und die grosszügigen Materialspenden. Dazu hat sich der Donatoren-Club grosszügig an den Kosten beteiligt und der HSV durfte bei der Aktion «Support your Sport» der Migros breite Unterstützung für das Projekt erfahren. Jetzt hoffen wir, dass möglichst bald viele Gäste die zahlreichen Veränderungen im Bogenhüsli – nicht alle wurden hier erwähnt – persönlich entdecken und in Augenschein nehmen können. Wir freuen uns darauf!

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