Die HSV-Senioren lächeln und die Welt lächelt mit ihnen. Ausser der FC Hitzkirch, der das Bogenhüsli zum Meisterschaftsstart als Verlierer verlassen muss.

Vor klassischer Montagabend-Kulisse empfingen die Senioren Hitzkirch zum Nachtragsspiel der ersten Meisterschaftsrunde. Gerade rechtzeitig war die Gewitterfront über das Bogenhüsli hinweggezogen, sodass die Partie bei angenehmen Bedingungen angepfiffen werden konnte. Das Heimteam kam etwas besser in die Gänge und belohnte sich nach zehn Minuten. Mittelfeldmotor Puch, offensichtlich von seiner erstmaligen Erwähnung in der Taktikbesprechung beflügelt, konnte nach einem Freistoss völlig unbedrängt am zweiten Pfosten einnicken. Der HSV blieb spielbestimmend, allerdings ohne zwingende Chancen zum zweiten Tor. Stattdessen nutzten die Seetaler einen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung mit einem schön gespielten Konter zum 1:1 aus. Im Gegenzug traf Urs aus spitzem Winkel nur den Pfosten, sodass es ausgeglichen in die Pause ging.

Der zur Pause eingewechselte Edeljoker Arben benötigte dann keine zwei Minuten, um einen herrlich gespielten Angriff über rechts zur erneuten Führung abzuschliessen. Nun kamen auch langsam aber sicher die von Puch geforderten Derby-Emotionen ins Spiel. So sehr, dass der bereits mit diversen Fairplay-Preisen ausgezeichnete Ruedi die erste gelbe Karte seiner Aktivkarriere erhielt. Was man den Gästen insgesamt zugutehalten musste, war ihre Effizienz. Mit einem abgefälschten Weitschuss kamen sie nach einer Stunde zum schmeichelhaften Ausgleich. Schlitzohr Arben hatte jedoch noch ein Ass im Ärmel und zog nach einem langen Ball geschickt ein Foul an der Strafraumgrenze. Den fälligen Freistoss pfefferte dann Bruder Arsim an der Fünf-Mann-Mauer vorbei und durch die Hände des Keepers zum 3:2 ins Netz. Diesen Vorsprung rettete man schliesslich ziemlich souverän und auch verdient über die Zeit.

Am Freitag geht es bereits weiter mit dem nächsten Ernstkampf. Die Senioren gastieren auf dem berühmt-berüchtigten Acker Seebli in Knutwil. Hopp Höudi!