Mit dem Gastspiel beim unangefochtenen Leader Sempach wartete am Freitag eine Herkulesaufgabe auf die HSV-Senioren. Trotz einem „Goliath“-Gegner sah Trainer Häne Markus jedoch Licht am Ende des Tunnels Dschungels und strahlte vor dem Match viel Zuversicht aus.

Dies nicht zu Unrecht, denn mit einem solidarischen Defensivverbund machte man den technische beschlagenen Sempachern auf dem Hauptfeld das Leben lange schwer. Es dauerte bis zur 24. Minute, bis das torverwöhnte Heimteam (83 Treffer in 11 Spielen) endlich das Skore eröffnen konnte. Auch vom 2:0 liess sich Höudi nicht entmutigen und setzte aus einer soliden Abwehr immer wieder Nadelstiche. Mit ein bisschen mehr Fortune im Abschluss oder einem Elfmeter, der uns leider verwehrt wurde, wäre schon in Hälfte eins der Anschlusstreffer möglich gewesen.

Auch nach dem frühen 3:0 in der zweiten Halbzeit steckten wir nicht auf und kamen durch Barmettler Ruedi zum verdienten Treffer – erst das zweite Gegentor für die Sempacher in der laufenden Saison. Leider fehlten dann doch die Mittel, um das Heimteam stärker in Verlegenheit zu bringen. Andererseits brauchte es schon eine unglücklich "abverheite" Abwehraktion, damit Sempach das Spiel eine Viertelstunde vor Schluss mit dem 4:1 entscheiden konnte. Zwei weitere Gegentreffer in den Schlussminuten und das deutliche 6:1-Schlussresultat täuschten dann etwas über eine lange Zeit gute Leistung hinweg.